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Judoka holen Podest-Plätze in Düsseldorf

Verantwortlicher Autor: Horst-Peter Nauen Düsseldorf, 25.02.2019, 18:18 Uhr
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Judoka holen Podest-Plätze in Düsseldorf
Judoka holen Podest-Plätze in Düsseldorf   Bild: IJF/G. Sabau

Düsseldorf [ENA] Beim Judo Grand Slam im Düsseldorfer ISS Dome zeigten die Athletinnen und Athleten des Deutschen Judo-Bundes vor einer Rekordkulisse, dass sie in der Lage sind die Weltspitzen der Top-Nationen zu schlagen. Anna Maria Wagner und Miriam Butkereit gewinnen Silber, Dominic Ressel die Bronzemedaille.

Zum zweiten Mal fand in der Sportstadt Düsseldorf am letzten Februar-Wochenende ein Judo Grand Slam statt. Insgesamt gingen 605 Athleten aus 93 Ländern auf die Matte, um wichtige Qualifikationspunkte für die im nächsten Jahr anstehenden Olympischen Spiele in Tokio. Rund 9.000 Judo-Fans aus aller Welt sorgten in drei Tagen für einmalige Stimmung und verwandelten die Arena teilweise in einen Hexenkessel.

Am ersten Tag haben die Judoka des Deutschen Judo-Bundes (DJB) die Medaillenränge nur knapp verpasst. Katharina Menz aus Backnang unterlag im Kampf um die Bronzemedaille in der Klasse bis 48 kg der Brasilianerin Nathalie Brigda. Theresa Stoll aus München musste sich im kleinen Finale der Klasse bis 57 kg gegen Sarah Leonie Cysique aus Frankreich geschlagen geben, so das beide einen fünften Platz belegten. Sappho Coban aus Karlsruhe erkämpfte den siebten Platz.

Miriam Butkereit vom TSV Glinde hat am zweiten Tag in Düsseldorf vor 4.100 Fans ihre dritte Grand-Slam-Medaille gewonnen. Butkereit unterlag im Finale gegen Sally Conway aus Großbritannien nach 70 Sekunden durch einen Armhebel und holt Silber. Bei den Männern in der Klasse bis 81 kg dominierte Dominic Ressel vom TSV Kronshagen im Kampf um Bronze gegen Dagvasuren aus der Mongolei.

Wagner (blau) im Kampf mit Aguiar
Siegerehrung in der Kl. bis 78 kg - Wagner (l.)
Bronze für Ressel (l.)

Am Abschlusstag gab es für den DJB durch Anna Maria Wagner vom KJC Ravensburg eine weitere Silbermedaille. Im Finale der Klasse bis 78 kg musste sich die 22-jährige gegen Mayra Aguiar aus Brasilien, im letzten Jahr bereits zweite in Düsseldorf und Weltmeisterin von 2017, geschlagen geben. Zwar war die Ravensburgerin die Aktivere, konnte aber keinen zählbaren Vorteil erzielen. Zwölf Sekunden vor Schluss gelang Aguiar die entscheidende Wazaari-Wertung durch O-soto-gari. ,,Anna Marie hat heute bewiesen, dass sie in der Lage ist, die Weltspitze zu schlagen", lobte Frauen-Bundestrainer Claudiu Pusa die Silbermedaillen-Gewinnerin.

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