Samstag, 17.11.2018 15:41 Uhr

Ist Vielfalt Bereicherung oder nur ein Weg ins Chaos?

Verantwortlicher Autor: Gerhard-Egon Schultz München, 18.10.2018, 21:05 Uhr
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München [ENA] Ein sogenanntes Werbeverbot für Abtreibungen rückt die Problematik wieder ins öffentliche Bewusstsein. Bei publikumswirksamen Veranstaltungen werden kranke Menschen ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt und einer mehrheitlich wahrscheinlich mindersinnigen Bevölkerung als bereichernde Vielfalt des Seins präsentiert. Aber ist dem so? Kann Krankheit, wenn angeboren, wirklich -und wenn für wen - Bereicherung sein?

In der weitgehend entarteten, westlichen Welt, in der nur noch das schnelle Geld zu zählen scheint, weil die Wirtschaft alles andere dominiert, ist es ein Widerspruch, wenn plötzlich Lebensformen probagiert werden, die in früheren Zeiten oft schamhaft vor den Augen der welt verborgen wurden. Jetzt, wo die Möglichkeit besteht, Fehlentwicklungen der Natur schon vorgeburtlich zu korrigieren, scheint es zumindest mir ein Verbrechen, von dieser segensreichen Entwicklung Entwicklung keinen Gebrauch zu machen. Verantwortungsbewußtes Handeln sollte Leid, Not und Krankheit vermeiden helfen und Verstand nicht durch Gefühlsduselei ersetzen wollen. Denn Krankheit darf nicht als Vielfalt verstanden werden, weil es keine lebenswerte Daseinsform ist.

Wer Krüppel und Idioten züchten will handelt unmenschlich. Die Himmelskomiker vieler Religionen werden dies anders betrachten, auch um sich selbst eine langfristige Daseinsberechtigung zu verschaffen. Kann so etwas hilfreich sein? War es da nicht verantwortungsbwewußter, als die Nazis unwertes Leben-leider wohl auch auf oft unmenschliche Weise - beseitigt haben? Wer sich noch nicht völlig von Vernunft und Charakter losgesagt hat, könnte sich leicht in eine Zeit zurückwünschen, in der noch ein Führer um den (leider auch verkehrten) Frieden rang.

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