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Swiss Moto Vorbericht - 21. bis 24. Februar 2019 - Zürich

Verantwortlicher Autor: Reto Turotti Zürich, 04.02.2019, 15:20 Uhr
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Zürich [ENA] Motorrad-Saison 2019: Trends und Marktzahlen Vom 21. bis 24. Februar 2019 öffnet die Motorrad-, Roller- und Tuning-Show SWISS-MOTO in der Messe Zürich ihre Tore. Die SWISS-MOTO ist gleichzeitig der Startschuss in die neue Töff-Saison. Sämtliche Töff-Neuheiten des Jahrgangs 2019 stehen für die Fans des motorisierten Zweirads bereit. Dazu locken attraktive Sonderausstellungen und spektakuläre Shows.

Die wichtigsten Trends für 2019: Noch mehr Kraft, noch mehr Elektronik und noch mehr Retro- und Vintage. Vom 21. bis 24. Februar 2019 werden wieder Zehntausende von Besucherinnen und Besuchern aus dem In- und Ausland anlässlich der SWISS-MOTO und der SWISS-CUSTOM durch die sieben Hallen der Messe Zürich strömen und die faszinierenden Modellneuheiten von rund vierhundert Marken aus den Sektoren Motorrad, Roller, Quad, Bekleidung, Zubehör und Tuning bewundern und bewerten. Die Trends: Kraft, Elektronik, Vintage und ein wenig Strom. PS-Wettrüsten: Vor etwas mehr als dreissig Jahren durchbrachen die ersten Grossserien-Motorräder die damalige Schallmauer von 100 PS, jetzt lassen diverse namhafte Hersteller für das Modelljahr 2019

die 200 PS-Barriere hinter sich. Ducati verspricht für sein neues und strassentaugliches Rennstrecken-Spielzeug V4 R gewaltige 221 PS, auch die ähnlich konzipierte Aprilia RSV4 R Factory bietet mit satten 217 PS ein gigantisches Donnerwetter. Selbst die sonst eher zurückhaltende deutsche Hausmarke BMW protzt bei der komplett überarbeiteten S 1000 RR mit 207 PS. MV Agusta schickt den Fahrer sogar auf dem „nackten“, also ohne Verschalung ausgestatteten Modell Brutale 1000 Serie Oro mit nicht weniger als 208 PS in den möglichen Orkan weit jenseits von 200 km/h. Pferdestärken-Spitzenreiter ist die japanische Marke Kawasaki: Die mit Kompressor ausgestattete Ninja H2 im Überschalljäger-Design schaufelt nicht weniger als 231 PS Richtung Hinterrad.

Natürlich ist klar, dass die unbändige Kraft all dieser neuen und ausnahmslos im obersten Preissegment angesiedelten PS-Protze nur auf der Rennstrecke von erfahrenen Piloten voll genutzt werden kann. Dennoch ist der Trend zu grösseren und stärkeren Motoren auch in fast allen anderen Segmenten nicht zu übersehen. Die seit Jahrzehnten auch beim Schweizer Töffvolk sehr beliebte Reise- und Abenteuer-Enduro BMW R 1250 GS leistet zum Beispiel in ihrer jüngsten Generation stramme 136 PS, ihre neue Konkurrentin Ducati Multistrada 1260 Enduro sogar 158 PS. Interessanterweise nehmen einige global bedeutende Hersteller wie Honda und Yamaha an diesem Wettrüsten im obersten Segment nicht teil,

und konzentrieren ihre Anstrengungen auf die wirtschaftlich lukrative Mittelklasse. Honda hat die komplette Mittelklasse-Strassenbaureihe modellgepflegt, während Yamaha mit der lange erwarteten Ténéré 700 ein zweizylindriges und stark Offroad-orientiertes Leichtgewicht auf den Markt bringt. Ungebremster Vormarsch der Elektronik: Was früher der Premiumklasse vorenthalten war, hält nun auch in der Mittelklasse Einzug. Frei wählbare Fahr-Modi, einstellbare Traktionskontrollen, Quickshifter (Gangwechsel ohne Kupplungsbetätigung), Ride-by-Wire-Gassteuerung und Rundum-LED-Beleuchtung sind heute praktisch Standard, während TFT-Cockpits und Multimedia-Plattformen mittels Smartphone-Vernetzung bei fast allen Herstellern optional zu haben.

Dennoch hält jetzt die e-Technik bei zwei bedeutenden Herstellern Einzug, zumindest für das urbane Umfeld: 2019 wird es den legendären Vespa-Roller erstmals auch als „Elettrica“ in einer 45 km/h-Version mit Elektroantrieb geben. Je nach Ausstattung sollen 100 km und mit Range Extender sogar bis 200 km Reichweite möglich sein. Die Verkaufspreise liegen etwas oberhalb von herkömmlichen Rollern. Und ausgerechnet Harley-Davidson, die US-Kultmarke für rauh polternde und schwergewichtige Benzin-Cruiser, bringt mit der LiveWire im Laufe der Saison 2019 ein konsequent für das urbane und trendorientierte Volk gestyltes, “grosses“ e-Motorrad auf den Markt. Über Fahrleistungen, Reichweite und andere Details schweigt sich Harley-Davidson noch aus.

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