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Startschuss für "Marchfeld mobil"

Verantwortlicher Autor: Walter Vymyslicky Engelhartstettn/Niederösterreich, 16.03.2019, 18:08 Uhr
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Zwei der Taxis
Zwei der Taxis  Bild: Walter Vymyslicky

Engelhartstettn/Niederösterreich [ENA] Im Rahmen einer Pressekonferenz gab Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko gemeinsam mit Vertretern der Region den Startschuss für das neue „Marchfeld mobil“. Dahinter versteckt sich ein regionales Anrufsammeltaxi, das am 1. April 2019 seinen Betrieb aufnimmt.

Nach zwei Jahren intensiver – von der Europäischen Union geförderten - Planung soll das regionale Anruftaxi am 1. April im Marchfeld seine Tätigkeit aufnehmen. „Wir haben es mit „Marchfeld mobil“ geschafft, zwei bestehende Anruftaxis zeitgemäß weiterentwickeln und so eine regionsweite State-of-the-Art-Lösung zu erzielen.“, freut sich Regionsobmann Landtagsabgeordner Rene Lobner.

Der Tarif orientiert sich am landesüblichen VOR-Tarif und einen Komfortzuschlag von zwei Euro tagsüber und vier Euro ab 20 Uhr für das erhöhte Service. Innerhalb einer Gemeinde wird es einen einheitlichen Tarif geben. Auch VOR-Zeitkarten werden anerkannt. Der Taxibetrieb beginnt um fünf Uhr und endet um 24 Uhr. So können die Fahrgäste Fahrten zum Arzt, zu den diversen ÖV-Haltestellen zum Nahversorger oder zu Freizeiteinrichtungen unternehmen. Wie beim Bestellen so gibt es auch beim Bezahlen sehr viel Komfort. Man kann das Taxi mittels Telefon, Handy-App oder am Computer bestellen.

Als weiteren Vorteil bieten die Betreiber eine bargeldlose Zahlung mit der „mobilCard“-Kundenkarte. Die regionalen Miettaxis fahren in der Region mehr als 650 Sammelpunkte an. Angefahren werden auf Wunsch auch überregionale Anknüpfungspunkte, wie zum Beispiel U-Bahn- und Schnellbahnstationen, so wie das Krankenhaus Hainburg. „Marchfeld-mobil“ ist eine wichtige Ergänzung zum bestehenden Mobilitätsangebot in der Region. Es wird damit für einen Lückenschluss im Öffentlichen Verkehr in enger Abstimmung mit dem Bus- und Bahnverkehr in der Region gesorgt.

Deshalb unterstützt das Land Niederösterreich das Projekt mit 550.000,-- Euro in den ersten drei Betriebsjahren“, zeigte sich Landesrat Ludwig Schleritzko erfreut. Genaueres wird der Bevölkerungen in Infoabende in den einzelnen der 20 Gemeinden Gemeinden mitgeteilt.

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