Samstag, 23.02.2019 03:36 Uhr

Bleibt Hambi ??

Verantwortlicher Autor: Thomas Röhmer Kreis Düren, 29.01.2019, 15:19 Uhr
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Kreis Düren [ENA] Der Hambacher Wald sollte der Braunkohle weichen. Im Herbst 2018 stoppte das Oberverwaltungsgericht die Rodung. Nun tagte die Kohlekommission. Unter anderem war auch der Hambacher Forst ein Thema. Der Abschlussbericht der Kohlekommission spricht klare Worte. Im Abschlussbericht heißt es „ es sei wünschenswert das der Hambacher Forst nicht gerodet wird.“ Die Klimaschützer und Anwohner freuen sich über das Ergebnis.

Umweltschützer werten dies als starkes Signal für den Erhalt des 100 Hektar großen Waldes, der vor allem für Klimaschützer und Anwohner eine hohe symbolische Bedeutung hat. "Was klar ist: „Der Hambacher Wald ist gerettet", sagte Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser. Wie sieht die Einigung der Kohlekommission überhaupt aus. Bis 2030 soll in NRW die Stromgewinnung durch Kohle von zehn- auf drei Gigawatt reduziert werden. Mit anderen Worten, bis 2030 werden etwa zwei Drittel der Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Auch für die Unternehmen und Arbeitnehmer ist gesorgt. Beide Gruppen werden durch Steuergelder entschädigt. Die Gewerkschaften sind mit den Angeboten zufrieden. Bleibt nur offen, ob andere Länder genauso handeln.

Darüber hinaus bittet die Kommission die Landesregierungen, mit den Betroffenen vor Ort in einen Dialog um die Umsiedlungen zu treten, um soziale und wirtschaftliche Härten zu vermeiden." In der Lausitz und im Rheinischen Revier sind mehrere Orte davon bedroht, dem Tagebau weichen zu müssen. "Keiner der Beschäftigten fällt auf die Knie" Der Chef der Bergbaugewerkschaft IG BCE, Michael Vassiliadis, sprach von einem "ordentlichen Ergebnis". Die Klimaziele würden erreicht, es gebe "ordentliche Strukturhilfen" für die Regionen. "Keiner der Beschäftigten fällt auf die Knie." Es gebe eine Zeitperspektive, die keine "hektische Umsetzung" des Kohleausstiegs notwendig mache.

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