Sonntag, 08.12.2019 11:22 Uhr

Gefahrgut sorgte für größeren Einsatz

Verantwortlicher Autor: FW Mönchengladbach Mönchengladbach, 05.11.2019, 19:28 Uhr
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Symbolbild - Einsatz in Chemikalienschutzanzug
Symbolbild - Einsatz in Chemikalienschutzanzug  Bild: Klaus köhnen

Mönchengladbach [FW Mönchengladbach] Heute (5. November) Mittag wurde der Leitstelle der Feuerwehr gegen 14.10 Uhr, durch die Gefahrgutbeauftragte einer Spedition, ein Gefahrgutaustritt aus einem Stückgut-LKW gemeldet. Vor Ort konnte der Austritt eines flüssigen Stoffes bestätigt werden.

Die eingesetzten Kräfte indentifizierten anhand der Ladedokumente i.V.m. den Sicherheitsdatenblättern des Herstellers den ausgetretenen Gefahrstoff. Hierzu wurden Einstzkräfte in Chemikalienschutzanzügen eingesetzt. Die Substanz war als ätzend, gesundheitsschädlich und wassergefährdend eingestuft, so dass entsprechend umsichtig hantiert werden musste. In der Folge wurde der LKW durch Einsatzkräfte der Feuerwehr stückweise entladen, um das beschädigte Fass lokalisieren zu können.

Die auf dem Speditionsgelände befindliche Flüssigkeit wurde mit geeignetem Bindemittel abgestreut und das defekte Fass in einem Bergefass gesichert. In Anschluss wurde die Einsatzstelle an die Gefahrgutbeauftragte der Spedition übergeben, die eine abschließende Entsorgung in die Wege leitet. Während des Feuerwehreinsatzes wurde das Gelände weiträumig abgesperrt. Hierbei kam es zu Verkehrsbehinderungen im Bereich des Regioparks und der umliegenden Straßen.

Eingesetzt waren rund 75 Kräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr. Die Feuer- und Rettungswachen II (Holt) und III (Rheydt) der Berufsfeuerwehr, Sonderfahrzeuge aus dem Technik- und Logistikzentrum (Holt), die Einheiten Odenkirchen, Wanlo und Wickrathberg der Freiwilligen Feuerwehr, Rettungswagen und Notarzt, der Fachberater ABC, der Lagedienst und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr. Parallel anfallende Einsätze wurden durch die Einheiten Rheindahlen und Wickrath der Freiwilligen Feuerwehr erledigt. Die Versorgung der eingesetzten Kräfte übernahm die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

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